Insel Mauritius

Mauritius: Schmelztiegel der Kulturen

Palmenstrand
Palmenstrand | ©: il-fede - Fotolia

Als fast unberührter Garten Eden präsentiert sich die Insel Mauritius ihren Urlaubsgästen. Denn die traumhafte Insel im Indischen Ozean gilt als relativ junges Revier für Touristen aus aller Welt. Wild, romantisch, abenteuerlich und paradiesisch präsenitert sich die Insel mit so zahlreichen Facetten wie kaum ein anderes Urlaubsziel. Ihre Entstehung verdankt die Insel vulkanischen Aktivitäten, die auch faszinierende Landschaften auf der Insel geformt haben. Kulturell interessierte Urlaubsgäste finden auf Mauritius einen über Jahrhunderte gewachsenen Schmelztiegel der Kulturen, während Naturliebhaber eher an den zahlreichen Tieren und Pflanzen, die nur auf Mauritius zu finden sind, interessiert sein dürften. Für Wassersportler der verschiedensten Disziplinen gilt Mauritius als wahres Mekka. Besonders faszinierend sind dabei die Korallenriffe, welche die Insel ringförmig fast komplett umschließen.

Fast erschlagen wird der Besucher in der Hauptstadt Port Lois von der grenzenlosen kulturellen Vielfalt auf engstem Raum. Denn nicht nur Europäer, Afrikaner und Kreolen prägen die Bevölkerung, vor allem im 19. Jahrhundert kamen zahlreiche Inder und Chinesen auf die Insel. Für den Besucher beeindruckend ist die Leichtigkeit, mit der diese völlig unterschiedlichen Kulturen ein gemeinsames Miteinander gefunden und dabei doch ihre Traditionen bewahrt haben. Denn Moslems und Hindus leben friedlich an der Seite verschiedener christlicher Religionen. Die höchsten Feiertage der einzelnen Glaubensrichtungen werden selbstverständlich einträchtig gefeiert, ohne dass es unter deren Anhängern zu Zwist oder Reibereien kommt.

Die kulturelle Vielfalt ist auch in der Küche des Landes omnipräsent. Denn eine typisch mauritische Küche gibt es nicht. Aus Europa sind vor allem französische Restaurants omnipräsent auf der Insel, aber auch die asiatische und kreolische Küche ist allzeit präsent auf Mauritius.

Dass die Insel eines Tages weltweit den Ruf eines Paradieses genießen würde, hatte der portugiesische Seefahrer Pedro Mascarenhas wohl nicht erwartet, als er erstmals seinen Fuß auf das Eiland in den grenzenlosen Weiten des Indischen Ozeans gesetzt hatte. Bis 1710 war die Insel auch nicht mehr als eine Zwischenstation, auf der Seeleute Wasser und Vorräte für die lange Fahrt nach Indien und in den Fernen Osten fassten. Die Niederländer mussten den Versuch, die Insel zu besiedeln, rasch aufgeben. Erfolgreicher waren die Franzosen, die dem Leben auf Mauritius bis heute ihren Stempel aufgedrückt haben. Allerdings verloren sie diese Kolonie 1810 an die Briten.

Neben der kulturellen Vielfalt sind für den Urlauber vor allem die Vielfalt auf und unter dem Wasser faszinierend. Zu den absoluten Highlights gehören für die Wassersportler die zahlreichen Riffe, die den ganzen Artenreichtums des Indischen Ozeans offenbaren und ein Besuch bei den Delfinen vor der Westküste der Insel.

Sonnenuntergang auf Mauritius
Sonnenuntergang auf Mauritius | ©: dedalo03 - Fotolia










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